IRIS-Award für Sicher Leben

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Verleihung des IRIS-Awards an Sicher Leben - von links: Assoz. Prof. Mag. Dr. Sascha Ferz (Fachjury), Angelika Renger (Sicher Leben), Werner Miedl (Sicher Leben), Dr. Angelika Konrad (IRIS) und Gemeinderat Harry Pogner. Foto: (c) Kipper

Verleihung des IRIS-Awards an Sicher Leben am 17.10. im Steiermarkhof in Graz – von links: Assoz. Prof. Mag. Dr. Sascha Ferz (Fachjury), Angelika Renger (Sicher Leben), Werner Miedl (Sicher Leben), Dr. Angelika Konrad (IRIS) und Gemeinderat Harry Pogner. Foto: (c) Kipper

Auszeichnung für Sicher Leben: Die IRIS-Gesellschaft für Konfliktkultur und Mediation würdigte unsere vom Gemeinschaftsgedanken geprägte Sicherheitsarbeit für Graz mit ihrem Award in der Kategorie “Non-Profit-Organisation”.

 

Der Grazer Verein “IRIS Gesellschaft für Konfliktkultur & Mediation” ehrt jedes Jahr Unternehmen und Organisationen, die in ihre Unternehmenskultur einen konstruktiven Umgang mit Konflikten integrieren. Ziel ist es, erprobte Konzepte und Initiativen zu würdigen und dazu anzuregen, diese nachzuahmen.

Sicherheit als Gemeinschaftsaufgabe. Der Grundgedanke, den Sicher Leben seit seiner Gründung im Jahr 2014 verfolgt und von dem auch die im Frühjahr gestartete Initiative GEMEINSAM.SICHER des Innenministeriums geprägt ist – nämlich, dass Sicherheit eine Gemeinschaftsaufgabe ist, zu der jede und jeder etwas beitragen kann – erntete auch in der IRIS-Fachjury hohe Zustimmung. Ebenso wie das Bestreben, ein Netzwerk zwischen engagierten Personen aus der Zivilbevölkerung, SicherheitsexpertInnen, VertreterInnen der Polizei und der lokalen politischen Verwaltung zu schaffen, um das gemeinsame Erarbeiten von Sicherheitslösungen zu ermöglichen. In der Praxis wird dies unter anderem mit Bürgerbeteiligungsprozessen nach der sogenannten DESSI-Methode – ein dreistufiges Verfahren, in dem Sicherheitsprobleme gemeinsam analysiert sowie gemeinsam Lösungsmaßnahmen beschlossen und umgesetzt werden – gelebt; unter anderem kam diese Methode beim Volksgarten, am Hauptbahnhof oder am Professor-Franz-Spath-Ring zum Einsatz. Die getroffenen Maßnahmen werden laufend evaluiert und gegebenenfalls nachgebessert; der Austausch zwischen den Beteiligten bleibt aufrecht.

Zusammen agieren und kooperieren. “Gerade in diesem Aspekt des gemeinsamen Agierens, des Kooperierens, liegt der auszeichnungswürdige Beurteilungstatbestand begründet”, heißt es in der Begründung der Fachjury.  Und: “Es ist in einem unglaublich kurzem Zeitraum gelungen, eine Projektidee in sehr konfliktären Bereichen zu platzieren, zu festigen und auszubauen. Vor allem mit der Einbeziehung aller Betroffenen in den Problemfindungsprozess, der gleichzeitig auch einen Problembearbeitungsprozess inklusive der Verwirklichung von nachhaltigen und integrierenden Umsetzungsmaßnahmen darstellt, ist Beeindruckendes geglückt.”

“Bestätigung des Weges”. “Durch den Preis haben wir Anerkennung und Zuspruch erhalten, unseren Weg fortzusetzen”, sagt Werner Miedl, “Sicher Leben”-Geschäftsführer und GEMEINSAM.SICHER-Koordinator der steirischen Polizei. “Dies bedeutet aber auch, dass wir mit dieser Bestätigung unseres Weges verantwortungsvoll und mit Demut umgehen müssen. Das werden wir tun.”

Details zum IRIS-Award sind auf www.iris.or.at zu finden.